Posts Tagged ‘Internetzeitschrift’

Professor Dr. Ralf Poscher: Die Menschenwürde und der Kernbereich privater Lebensgestaltung im Recht der inneren Sicherheit. Von den Gefahren einer Veräumlichung des Grundrechtsdenkens

November 11, 2008

Im Rahmen der Veranstaltungen zur Preisverleihung der Internetzeitschrift  Humboldt Forum Recht zum Beitragswettbewerb „Recht in Zeiten des Terrors“ findet am 26.11.2008 um 16:15 Uhr ein öffentlicher Festvortrag von Professor Dr. Ralf Poscher zum Thema „Die Menschenwürde und der Kernbereich privater Lebensgestaltung im Recht der inneren Sicherheit. Von den Gefahren einer Veräumlichung des Grundrechtsdenkens“ im Senatssaal der HU-Berlin statt, weitere Informationen auf der Seite des HFR.

MdB Joachim Stünker: Selbstbestimmung bis zum Lebensende – Die Reform der Patientenverfügung in Humboldt Forum Recht (HFR)

September 19, 2008

„Der Autor, vormals Richter im Justizdienst des Landes Niedersachsen und seit 1998 Abgeordneter des Deutschen Bundestags, hat maßgeblich den fraktionsübergreifenden Gruppenantrag zur rechtlichen Verankerung der Patientenverfügung im Bürgerlichen Gesetzbuch ausgearbeitet. Im vorliegenden Beitrag schildert Herr Stünker zunächst die Defizite der bestehenden Rechtslage, um anschließend vor diesem Hintergrund die geplante Neuregelung im Detail vorzustellen. Insbesondere setzt er sich mit den oftmals von Kritikern vorgebrachten Argument auseinander, die rechtliche Verankerung der Patientenverfügung verstoße gegen die Pflicht des Staates zum Lebensschutz. Diese Pflicht bedeute jedoch lediglich, so der Autor, dass die gesetzliche Regelung der Patientenverfügung so ausgestaltet sein müsse, dass ihr Missbrauch ausgeschlossen sei. Das Grundgesetz garantiere zwar ein Recht auf Leben, begründe aber keine Pflicht zu leben. Ansonsten müsste der Suizid strafbewehrt sein, so der Autor.“ …Kurzbeschreibung der Internetzeitschrift, der komplette Beitrag ist hier online lesbar.

Prof. Dr. Christian Hillgruber: Die Forschung an embryonalen Stammzellen in Humboldt Forum Recht (HFR)

September 19, 2008

Professor Hillgruber befasst sich in seinem Beitrag mit den verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen der Forschung an embryonalen Stammzellen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass nicht nur die embryonenverbrauchende Gewinnung menschlicher embryonaler Stammzellen, sondern auch die Einfuhr und Verwendung im Ausland hergestellter menschlicher embryonaler Stammzellen mit dem verfassungsrechtlichen Gebot zur Achtung der Würde jedes Menschen (Art. 1 Abs. 1 S. 2 GG) unvereinbar ist.“ …aus der Kurzbeschreibung der Internetzeitschrift, der vollständige Beitrag von Professor Dr. Hillgruber, welcher auch Bezug auf den Beitrag von Professor Dr. Eberhard Schockenhoff in der gleichen Zeitschrift nimmt, ist hier zu lesen.

Zeitschrift für das juristische Studium (ZJS): Vierte Ausgabe online

August 5, 2008

Aktuell ist die vierte Ausgabe der ZJS hier online zu lesen.

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Durner, LL.M.: Hochwasserschutz im Völkerrecht – in Humboldt Forum Recht

Mai 16, 2008

Professor Durner befasst sich in seinem vorliegenden Beitrag mit dem völkerrechtlichen Hochwasserschutz als Thema, welches im Schrifttum erst seit vergleichsweise kurzer Zeit auf die Agenda des Völkerrechts getreten ist.

Der Eintritt und Verlauf von Hochwasser, als grundsätzlich natürliches Ereignis, wird durch die Umweltgestaltung des Menschen und den Klimawandel beeinflusst. Gründend in dieser Erkenntnis ist es möglich und zugleich notwendig, durch rechtliche Rahmenbedingungen und deren Umsetzung geeignete Hochwasservorsorge und ein wirksames Hochwassermanagement zu betreiben.

Effektiver Hochwasserschutz ist neben den Vorgaben des internationalen Rechts auf eine Bewältigung durch Völkerrecht angewiesen, da die faktische Interdependenz zu staatenübergreifenden Lösungen drängt. Der Autor untersucht zunächst die Regelungen zum Hochwasserschutz in der Gesamtrechtsordnung, beleuchtet im weiteren Verlauf das universelle Völkergewohnheitsrecht, das allgemeine Völkervertragsrecht, die Rolle der Vereinten Nationen und führt abschließend den Hochwasserschutz anhand einzelner Flussregime aus.

Die konkreten Hochwasserkonflikte mit ihren regional begrenzten „Betroffenheitsgemeinschaften“ verlangen letztlich nach einer Lösung im Rahmen der ausdifferenzierten regionalen Institutionen und verschmelzen in Europa mit den entsprechenden Aktivitäten der Europäischen Gemeinschaft.“ …Kurzbeschreibung der Internetzeitschrift, der vollständige Beitrag wurde kürzlich hier in Humboldt Forum Recht publiziert.

Dr. Edith Obinger-Gindulis: Zwischen Moral und Selbstbestimmung – Ein Blick über die Grenzen: Die Abtreibungsregime der OECD-Länder und ihre Bestimmungsfaktoren im Vergleich – in Humboldt Forum Recht

März 18, 2008

„Der Abbruch einer Schwangerschaft gehört weltweit zu den leidenschaftlich diskutierten Themen der Gegenwart. Verfechter moralischer, politischer und juristischer Argumente stoßen in den Kontroversen aufeinander und prägen je nach ihrem Einflussbereich die Regulierung der Schwangerschaftsunterbrechung in den Staaten mit. Die unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Argumente in den jeweiligen Ländern hat international differierende Abtreibungsregime zur Folge: Sie reicht vom generellen Verbot über das Modell einer stark eingeschränkten bis hin zu einer völlig liberalen Regelung. …“ …aus der Kurzbeschreibung des Beitrages, dieser ist hier zu finden.

ZJS – Zeitschrit für das Juristische Studium online

Februar 14, 2008

Kürzlich ist mit der ZJS eine neue juristische Online-Zeitschrift gestartet, welche zunächst alle zwei Monate erscheint.

Das Konzept schaut u.a. wie folgt aus:

„ZJS – Zeitschrift für das Juristische Studium will eine aktuelle, kostenlose Online-Zeitschrift für Studenten der Rechtswissenschaft sein. Wissenschaftlicher Anspruch und zugleich Ausrichtung an den Bedürfnissen der Studenten sind durch Herausgeber und Redaktion, deren Mitglieder allesamt renommierte Wissenschaftler mit Erfahrung auch in Praxis und Prüfungswesen sind, gewährleistet.“

und

„Es werden Aufsätze, Lernbeiträge, Fälle, Urteile und Rezensionen zu allen Rechtsgebieten veröffentlicht. Darüber hinaus erscheinen Berichte von studentischem Interesse, auch der Abdruck von Leserbriefen ist vorgesehen.“

Es bleibt den Redakteuren und Herausgebern mit ihrem ambitionierten Konzept für die Zukunft viel Erfolg zu wünschen.

Föderalismus ohne Insolvenz? von Prof. Dr. Charles B. Blankart, Erik R. Fasten, Achim Klaiber in Humboldt Forum Recht (HFR)

Februar 14, 2008

„Die Autoren vertreten mit ihrem vorliegenden Beitrag die Ansicht, dass der deutsche Föderalismus nicht nachhaltig ist und der Reform bedarf.

Die Verschuldung der Bundesländer hat in den letzten Dekaden stetig zugenommen und lag häufig über den verfassungsmäßigen Grenzen. Nicht wenige fordern, Nachhaltigkeit durch immer neue zentralstaatliche Maßnahmen zu erreichen. Sie scheinen bereit, den kranken Föderalismus zu reformieren, indem sie ihn abschaffen, ohne nach den Ursachen zu fragen, weshalb dieser erkrankt ist.

Im folgenden Beitrag plädieren die Autoren somit dafür, den Föderalismus bis zu einer institutionalisierten potentiellen Insolvenz von Gebietskörperschaften zu Ende zu denken. Nur durch eine mögliche Insolvenz werden Vorsichtsmaßnahmen ausgelöst, mit dem Ziel, die Insolvenz zu verhindern. Wenn also in der Föderalismusreform II die Nachhaltigkeit des deutschen Föderalismus gestärkt werden soll, so bedarf es der Insolvenzfähigkeit. …“ …aus der Kurzbeschreibung der Herausgeber, der interessante Beitrag ist hier im Humboldt Forum Recht zu lesen.

Dr. Volker Lüdemann: GmbH versus Limited – Zur Reform des deutschen GmbH-Rechts – in Humboldt Forum Recht (HFR)

Februar 7, 2008

„Die Judikatur des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Niederlassungsfreiheit hat in Europa den Wettbewerb der Gesellschaftsrechtsformen eröffnet. Insbesondere die Rechtsform der britischen private limited company (Limited) erfreut sich seitdem bei Unternehmensgründern aus dem gesamten europäischen Raum eines immer stärkeren Zuspruchs. Zunächst lassen zwei Aspekte, die geringeren Anforderungen an die Gründungsformalia und der Verzicht auf das Mindestkapitalerfordernis, die Limited für Unternehmensgründer attraktiv erscheinen, anderweitige Rechtsnachteile der Gesellschaftsform finden geringere Beachtung.

Der nachfolgende Beitrag beleuchtet, mit welchen Maßnahmen der deutsche Gesetzgeber auf die Internationalisierung des Gesellschaftsrechts und Konkurrenz zur deutschen GmbH reagiert und geht der Frage nach, ob die vorgeschlagenen Maßnahmen ausreichen, um die deutsche GmbH für den Wettbewerb der Rechtsformen ausreichend zu rüsten. …“ …aus der Kurzzusammenfassung der Herausgeber, der aktuelle und interessante Beitrag wurde hier im Humboldt Forum Recht (HFR) publiziert.

Dr. Kaspar Krolop: Staatliche Einlasskontrolle bei Staatsfonds und anderen ausländischen Investoren im Gefüge von Kapitalmarktregulierung, nationalem und internationalem Wirtschaftsrecht – in Humboldt Forum Recht (HFR)

Februar 7, 2008

„Die Bundesregierung plant eine Änderung des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG), wonach das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) die Befugnis haben soll, den Erwerb einer Beteiligung an Unternehmen mit Sitz in Deutschland über eine Höhe von 25 % der Stimmrechte durch ausländische Investoren zu untersagen, wenn dies für die Wahrung der Belange der „öffentlichen Sicherheit oder Ordnung“ erforderlich ist. Die ursprünglich für den Februar geplante Verabschiedung eines Regierungsentwurfs durch das Bundeskabinett wurde auf April verschoben. Laut Presseberichten stehe das „Ob“ der Regelung nicht in Frage, hinsichtlich des „Wie“ bzw. des „Inwieweit“ seien aber noch viele Fragen „sehr klärungsbedürftig“. Der Beitrag möchte vor allem diese näher beleuchten und dabei zunächst auf die bei börsennotierten Gesellschaften gegebenen besonderen Rahmenbedingungen hinweisen und die bereits bestehenden rechtlichen Schutzvorkehrungen in Erinnerung rufen. …“ …aus der Kurzzusammenfassung des Autors. Der Beitrag erschien kürzlich an dieser Stelle im Humboldt Forum Recht (HFR).