Stefan Weichert, Christian Zabel: Die Alpha-Journalisten – Deutschlands Wortführer im Portrait


Das Medien-Ensemble wächst zusehends – immer mehr Presseerzeugnisse, TV-Sendungen und Online-Angebote buhlen um die Aufmerksamkeit des Publikums. Diese unübersichtliche Vielstimmigkeit bildet zugleich den Nährboden für die neuen Superstars des Gewerbes: Die publizistischen Wortführer und Alphatiere im Journalismus, die sich als medienübergreifende Marken positionieren, sich hartnäckig in Szene setzen und die gesellschaftlichen Diskurse in unserer Medienrepublik maßgeblich prägen und steuern.

Aber wer sind die Meinungslenker und Leitfiguren der Medienbranche, die einen derart großen Einfluss auf die politischen Geschicke dieses Landes ausüben? Welches Selbstverständnis hat das journalistische Führungspersonal dieser Republik? Wie leben und arbeiten die Kanzlermacher und Strippenzieher? Welche Strategien verfolgen die Elitejournalisten, wenn sie täglich auf Tuchfühlung mit der Macht gehen? Und welche Probleme birgt der professionelle Balanceakt zwischen Nähe und Distanz zur großen Politik, die Journalisten eigentlich kontrollieren statt absorbieren sollten?

„Die Alpha-Journalisten. Deutschlands Wortführer im Porträt“ befasst sich erstmals eingehend mit der derzeitigen Funktions- und Leistungselite im Journalismus, also jenen Fernsehmoderatoren, Chefredakteuren, Leitartiklern, Kolumnisten, Filmemachern, Herausgebern und Verlegern, die das öffentliche Stimmungsbild in Deutschland durch ihr publizistisches Wirken wesentlich beeinflussen: Der Band versammelt 30 Porträts der tonangebenden Wortführer, darunter Stefan Aust, Giovanni Di Lorenzo, Kai Diekmann, Maybrit Illner, Günther Jauch, Hans-Ulrich Jörges, Peter Kloeppel, Hans Leyendecker, Helmut Markwort, Sonia Mikich, Frank Plasberg, Ulrich Reitz und Frank Schirrmacher. Kerngedanke der Porträt-Sammlung ist es, eine biographische Skizze der Rollenmuster und Strategien einflussreicher Medienmacher, ihrer Denkweisen und Befindlichkeiten zu entwerfen. In ergänzenden Essays wird das Phänomen des „Alpha-Journalismus“ in seinen zeithistorischen und medienpolitischen Zusammenhängen genauer verortet.“ …aus der Verlagskurzbeschreibung, der Titel erschien 2007 im Herbert von Halem Verlag.

Quelle: Herbert von Halem Verlag

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