Klaus Behling, Jan Eik, Helmut Eikerman: Vertuschte Verbrechen – Kriminalität in der Stasi

Ein totgeschwiegenes Kapitel der DDR-Geschichte: Mörder, Fälscher, Schieber – Kriminelle im MfS – „Heißes Herz und saubere Hände“ – diese Parole beherrschte die Selbstdarstellung der Stasi, wenn es um ihre Rolle in der DDR ging. Wer nicht daran glauben wollte, dass da Männer ohne Fehl und Tadel streng nach Recht und Gesetz unermüdlich auf Friedenswacht standen, wurde erbarmungslos als Feind verfolgt.

Klaus Behling und Jan Eik zerstören die bis heute gepflegte Legende von einer Geheimdienstarbeit, wie sie überall auf der Welt üblich sei. Dabei stellen sie nicht die kriminelle Alltagsarbeit der Stasi, sondern erstmals die ganz gewöhnliche Kriminalität innerhalb dieser selbsternannten „Elite“ in den Mittelpunkt ihres Buches.Auf der Grundlage von Archivrecherchen, Akten und Zeitzeugen-Gesprächen beschreiben die Autoren exklusiv bisher weitgehend verschwiegene Straftaten von Geheimdienstlern der DDR.Sie reichen vom Mord über die Unterschlagung von Millionenbeträgen bis hin zu Entführung, Erpressung und Zuhälterei.

Erpressung im Staatsauftrag, Schiebung mit Diplomatenpass, geheimer Waffenhandel oder Urkundenfälschung, Mord und Bigamie – Kriminalität gehörte zum Alltagsgeschäft im Ministerium für Staatssicherheit der DDR.
Die Autoren enthüllen, wie skrupellos die Stasi ihre Macht fast 40 Jahre lang missbrauchte, um diese Verbrechen zu vertuschen.“ …aus der Verlagskurzbeschreibung, erschienen 2007 im Melitzke Verlag Leipzig.

Quelle: Melitzke Verlag

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